LKG Lutherstadt Wittenberg e.V.- Gemeinschaftsverband Sachsen-Anhalt- GVSA- EC

Gemeindeprofil der Landeskirchlichen Gemeinschaft Lutherstadt Wittenberg mit ihrem Bezirk

(Stand Dezember 2008)

Landeskirchliche Gemeinschaft Lutherstadt Wittenberg e.V.

im Gemeinschaftsverband Sachsen Anhalt

Bachstr. 6

06886 Lutherstadt Wittenberg

Ortsgegebenheiten: Mittelstadt
Gemeinschaftshaus: Wohngegend
Bezirk: ländlich

Altersdurchschnitt der Gottesdienstbesucher in Wittenberg:
Durchschnittlicher Besuch: 50 Gäste
Erwachsene über 65 Jahre ca. 12
Erwachsene 46-64 Jahre ca. 18
Erwachsene 26-45 Jahre ca. 7
Jugendliche 16-25 Jahre ca. 10
Kinder unter 15 Jahre ca. 5

  

Gemeinschaften im Bezirk:

siehe Bezirk Wittenberg
   
Gemeindetyp:
Die LKG Wittenberg arbeitet eigenständig neben der Stadt- und Schlosskirchengemeinde. Sie wird von diesen als freies Werk anerkannt und geschätzt. Punktuell gibt es eine gute Zusammenarbeit.
Die LKG Wittenberg hat einen pietistischen Ursprung, ist landeskirchlich geprägt und mit beidem offen für neue Formen im Gemeinschafts- und Gottesdiensterleben.

Soziale Zusammensetzung 
der Wittenberger LKG: Überwiegend Mittelstand
des Bezirkes: überwiegend ländliche Bevölkerung

Besondere Arbeitsschwerpunkte: 
Blau-Kreuz-Gruppe (selbständig) mit monatlichen Treffen
Blau-Kreuz-Cafè wöchentliche Treffen

Posaunenchor:
1992 Neugründung des Posaunenchors und Mitgliedschaft im Gnadauer Posaunenbund. 
Mitgestaltung von Gemeinschaftsstunden, Gemeinschaftskonferenzen im Chordienst und Zusammenspiel mit den Posaunenchören der Stadtkirchengemeinde zu besonderen Anlässen. 

Übergemeindliche Kontakte:
Allianzarbeit in der Stadt mit 
- Allianz-theologischem Arbeitskreis
- Ökumenischer Arbeitskreis
- Teilnahme an Pfarrkonventen 
- Sitz im Lutherforum (anlässlich der Lutherdekade 2017)

Gemeinschaftsentwicklung in den letzten 5 Jahren:
leicht wachsend

Projekte: 
- Teilnahme ProChrist 2003 und 2006 in eigener Regie; 
- Aktion „40 Tage Leben mit Vision“ 2005
- Straßen-Fest 2005 und Hof-Fest 2007
- Teilnahme an WCCC-Kongressen

Stärke der LKG Wittenberg
- gastfreundlich
- missionarisch
- offen für Neues
- breites Spektrum in der Gottesdienstgestaltung (herkömmliche und moderne Formen werden miteinander verbunden)
- jeder darf mitgestalten
- gemeinsame Gebetszeiten in Gottesdienst und Bibelstunden
- wachsende Jugendarbeit
- beständige Seniorenarbeit

Schwächen in der LKG Wittenberg
- keine kontinuierliche Hauskreisarbeit 
- wenig „Mittelalter“ und Kinder

Ziele der LKG Wittenberg
Eine auf den heutigen Menschen ausgerichtete Gemeinschaft, die den Bedürfnissen des modernen Menschen nach Zugehörigkeit, Geborgenheit und Wertschätzung entgegen kommt. Wir möchten Menschen zu einer Entscheidung für Jesus Christus einladen und sie in der Nachfolge fördern und begleiten. 

Schwerpunkte für die LKG Wittenberg:

Gemeinschaftsarbeit:
Unsere Besucher sollen durch den Gottesdienst für den Alltag ermutigt und gestärkt werden. Er ist der Treffpunkt aller Generationen.

In den Bibelstunden freuen wir uns über Hilfestellung beim Lesen und Verstehen der Bibel und Austausch, die Erkenntnisse im Alltag umzusetzen.

Geistliches Leben:
Wir möchten unser geistliches Leben in den normalen Lebensalltag einflechten. Dabei stehen wir füreinander ein, beten füreinander und korrigieren uns gegenseitig. Dafür suchen wir immer neu entsprechende Formen, die dieses ermöglichen.

Leitungsstrukturen in der LKG, Bezirk Wittenberg
- Bezirksvorstand, bestehend aus Mitgliedern des Bezirkes mit ihrem Vorsitzenden 
- Bezirksmitgliederversammlung mit allen Mitgliedern 
- Ortsvorstand Wittenberg, bestehend aus Mitgliedern von Wittenberg mit ihrer Vorsitzenden und dem EC
- Mitgliederversammlung Wittenberg mit allen Mitgliedern der Gemeinschaft und des EC

Mitarbeiter im Bezirk
25 Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen; davon in Verkündigung (10), Leitung (12) und sonstiger Dienste (3), zusätzlich 6-8 EC-Mitarbeiter

Chronik der Wittenberger LKG:
- 1907 Gründung
- 1933 Kauf eines Grundstückes mit anschließendem Bau eines Gemeinschaftssaales
- über viele Jahre Nord- und Südbezirk mit zwei Predigern
- seit 1996 nur noch ein Prediger
- seit 2000 Gottesdienstzeit aus missionarischen Gründen auf 10.00 Uhr in Absprache mit Ev. Kirche verlegt, weil es den Bedürfnissen und Verhältnissen unserer Besucher entsprach
- 2007 Feier des 100-jährigen Jubiläums mit Empfang und verschiedenen Seminarwochenenden